B. Dubos &  R. Fard Ligne Roset

B. Dubos & R. Fard

Richard Fard studierte zusammen mit Blandine Dubos Innenarchitektur und Design an der Hochschule Camondo, an der er 2003 seinen Abschluss mit Auszeichnung machte. Zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn war er als Designer an neuen Vermarktungskonzepten wie dem Sexodrome in Paris, der Sun City, einem neuen indischen Spa-Konzept, beteiligt.

Punktuell arbeitet er auch mit anderen Designern zusammen, mit denen er beispielsweise den Stand der Unesco auf der ITB in Berlin entwarf oder die letzte Mod's Hair Schönheitsmesse in St. Quentin konzipierte sowie das Projekt "Joséphine 5D". Er entwickelte ein neues Fitness-Center-Konzept in Paris, das eine Lounge-Bar, ein Restaurant, einen Fitness-Raum und einen Spa-Bereich umfasst, wobei er sich mit anderen Kreativen zusammen tat, um diesen innovativen Ort, den "Foot-in Club", zu entwerfen, der im Juni 2006 Eröffnung feierte.

Er konzipierte außerdem die neue Boutique Mirella in Paris sowie zahlreiche andere Projekte, in denen er versucht, sein kreatives Bedürfnis auszudrücken.

Nach einigen Semestern an der Hochschule für Architektur in Bordeaux und einem Studium in Architektur (DEFA) absolvierte Blandine Dubos die private Hochschule Camondo mit Anerkennung im Juni 2003 (Hochschulzeugnis in Innenarchitektur und umweltfreundlichen Produkten).

Diese junge Designerin aus dem Baskenland war an der Schaffung von Kostümen für Kurzfilme, Video-Clips und Theaterstücke beteiligt und betreute ein Inneneinrichtungsprojekt für die Modeboutique "Jeanine et Marcelle" in Bayonne.

Im Juni 2002 erhielt sie die Auszeichnung "Insolite" im Rahmen des von Avery Dennison initiierten Wettbewerbs "Penser/classer" ("Denken, ordnen") der Agence pour la Promotion de la Création Industrielle (APCI), einer Agentur zur Förderung von Industriedesign.

Seit ihrem Design-Stück "Louis 5D", einem fantasievollen Kronleuchter, ihrer Abschlussarbeit an der Hochschule Camondo und dem Ergebnis ihrer Arbeit über das kollektive Gedächtnis, entwirft sie als Designerin Objekte, die Erinnerungen wachrufen und mit uns in Kommunikation treten.

Für TAD, ein Geschäft in Mailand, schuf sie eine Schattenwand ("Shadowall"). "Shadowall" ist eine Art virtuelle Tapete, ein Blumen- und Pflanzenmuster, das mit Hilfe von Licht entsteht und durch Schatten sublimiert wird.

Aus der Zusammenarbeit mit Richard Fard entsteht "Joséphine 5D", ein an die Decke geworfener Schatten, der von einer alten Zierleiste umrahmt wird. Dadurch scheint die Vergangenheit lebendig zu werden Die Zierleiste besteht nicht aus Gips, sondern aus Schatten. Die Zierleiste diente ursprünglich dazu, die bürgerlichen Kronleuchter in Szene zu setzen und besteht in diesem Werk aus Licht und optischer Illusion.

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