Sébastien Cordoleani ist ein industrieller und handwerklicher Designer, dessen Praxis den Dialog zwischen Material, Verwendung und Herstellungsprozessen erforscht. Nach seinem Abschluss an der ENSCI-Les Ateliers im Jahr 2004 begann er mit dem prospektiven Design und arbeitete dann im Studio von Andrée Putman. Seine Arbeit artikuliert experimentelle Forschung über Herstellungsverfahren und wesentliche Zeichnung, die sich auf den Gebrauch konzentriert. Es umfasst das industrielle Produkt, die Möbel und den Raum, von der Vorausschau bis zur Umsetzung. Seit 2006 entwickelt er das Projekt Matière à Penser, eine Forschung mit Handwerkern und Herstellern in Europa, Japan und Mexiko, wo die Beobachtung der Materialien zum Motor des Zeichnens wird. Dieser Ansatz setzt sich vor allem durch Archipel Paris - Les Sacs sans couture, sein handwerkliches Designatelier fort, in dem die Optimierung des Materials und die Präzision der Geste das Design der Objekte leiten. Seine Arbeit wurde unter anderem durch den Grand Prix de la Création der Stadt Paris, die Audi Talents Awards, eine Residenz in der Villa Kujoyama in Kyoto und den Grand Prix Design Parade in der Villa Noailles ausgezeichnet. Er arbeitet mit Verlagen wie Gandia Blasco, Gan Rugs, Tolix, Fermob, Moustache, la Manufacture de Sèvres, Ligne Roset und Cinna zusammen.