André-William Blandenier ist Absolvent der HEAD in Genf. Sein berufliches Debüt gab er in den 90er Jahren in Paris, wo seine ersten Möbelkreationen veröffentlicht wurden. Diese Stücke, insbesondere der bemerkenswerte Baîkal-Gelenkspiegel und der Ulan-Bator-Stuhl, werden von New York bis Tokio zusammen mit Philippe Stark und Ron Arad ausgestellt. Danach arbeitete er in Italien, in Mailand und Rom mit dem Architekten Massimiliano Fuksas und dem Designer Enrico Baleri zusammen. Er unterschrieb unter anderem gemeinsam mit dem Schweizer Mario Botta über Haushaltsgegenstände. Seine Arbeiten wurden unter anderem von Hermès-Paris, Tisca, Swatch und Pfister vermarktet. Seine Tätigkeit war in diesen Jahren besonders bekannt und er nahm an zahlreichen internationalen Ausstellungen teil. In den 2000er Jahren erforschte er eine plastische Forschung im Bereich des Waste-Design und Konsumerismus. Diese künstlerische Arbeit wird in mehreren Galerien bei persönlichen Ausstellungen gezeigt Die Tätigkeit von André-William Blandenier ist in den 2010er Jahren größtenteils auf Visual-Merchandising-Projekte der Juwelierindustrie, Verpackung und Luxusevents ausgerichtet, hauptsächlich für das Haus Chopard. Parallel dazu engagiert er sich auch im künstlerischen Austausch zwischen Nord und Süd, indem er Szenografien für internationale Ausstellungen in Europa und Dakar mit afrikanischen und westlichen Künstlern im Rahmen des von dem Künstler Ousmane Dia gegründeten Vereins TGD organisiert. Ab 2020 begann er eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Designer Nicolas Boulé, indem er markante Stücke im Rahmen des Genfer Design-Büros b2b schuf. Im Jahr 2024 erhielt er einen Preis des Lausanner Museums für Design, dem Mudac, im Rahmen der Ausstellung Preppers Eco-Survival Design.