Patrick Jouin Ligne Roset

Patrick Jouin

Nach Abschluss seines Studiums an der Ecole nationale de création industrielle (Ensci) gründete der Designer Patrick Jouin 1998 sein eigenes Studio im XI. Pariser Arrondissement. Sein Studio wurde im Laufe der Zeit - durch seine Projekte in den Bereichen Innenarchitektur, Produktgestaltung und Möbeldesign, Ausstellungsgestaltung und Architektur - zu einer Referenzadresse mit internationaler Bedeutung.

Charakteristisch für Patrick Jouins Stil sind Eleganz, Klarheit im Dienste des Projekts: Die Suche nach einem Gleichgewicht zwischen Tradition und Innovation führt zu außergewöhnlichen Produkten, die verzaubern.
Er experimentiert mit Freude zusammen mit anderen Designern aus den verschiedensten Bereichen:
- Die entscheidende Begegnung mit dem Koch Alain Ducasse markiert den Beginn der Planung einer Reihe von Restaurants, die zu den schönsten der Welt zählen: das Plaza Athénée (Paris), das 59 Poincaré (Paris), das Chlösterli-Spoon (Gstaad), das Spoon Byblos (Saint-Tropez), das Mix (Las Vegas).
- Seine Möbel werden von Cassina, Alessi, Kartell und Ligne Roset auf den Markt gebracht. Er verzaubert das Material, mit dem er arbeitet: Unter seiner Hand erfahren Plastik, Kristall, Porzellan, Aluminium und Holz erstaunliche Veränderungen. Sein gutes Stilempfinden und die Ausschöpfung der technischen Möglichkeiten sind charakteristisch für Patrick Jouins Produkte. Er experimentiert mit großer Freude mit den Veränderungen, die die Technik bei der Struktur eines Objekts bewirken kann: 2005 revolutionierte die Sitzmöbelserie Solid aus Stereolithographie die Design-Welt.

Darüber hinaus erntet Patrick Jouin auch Aufmerksamkeit aufgrund seiner Fähigkeit, die Funktionalität eines Objekts, die Gestaltung eines Raumes mit deren Linie und Schönheit zu vereinen; hierdurch wird die Herstellung der Produkte über einen langen Zeitraum hinweg sichergestellt, was sich z.B. an der Eleganz der Pfanne Pastatot in Zusammenarbeit mit Ducasse für Alessi zeigt oder an der Leichtigkeit des Sitzmöbels Solid und auch an der zauberhaften Ausstattung der historischen Räume bei Van Cleef und Arpels...

Seine aktuellen Projekte zeigen eine verfeinerte Handschrift und entschlüsseln noch unbekannte Gefilde: Gestaltung des Restaurants 58 Tour Eiffel (nachdem er bereits das Jules Verne gestaltete), Gestaltung der Ausstellungsfläche für die Fotoausstellung Biennale de la photographie non occidentale für das Museum Branly, Entwurf eines Design-Showrooms für Silvera, usw.

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